Montag, 15. Januar 2018

Sternenlampe

Während der Weihnachtszeit sind mir überall abgesehen von Schwippbögen so genannte Herrnhuter Sterne begegnet. Leider sind diese Sterne nicht gerade günstig zu erwerben, also habe ich darüber nach gedacht selbst einen zu machen.
Normalerweise sind die Sterne aus Papier oder Plastik, Meine Idee war das ganze in Glas umzusetzen. Allerdings habe ich schnell festgestellt, dass ich in etwa 90 Einzelteile für die Zacken brauche und diese Anzahl meinen Glasvorat übersteigt. Daher bin ich auf eine andere Sternenart aus gewichen.
In den typischen Räucherstäbchen Geschäften gibt es oft indisch aussehende Lampen die unter anderem in Sternenform sein können. Diese Sternenform hat weniger Flächen und spricht mich persönlich optisch auch an. Daher habe ich beschlossen eine ähnliche Lampe zu kreieren.
Der Stern besteht aus zwei gleichmäßgen 7 Ecken, so wie 28 Zackenteile die zu einer vierseitigen Zacken zusammen gelötet worden sind.

Im Inneren befindet sich eine Glühbirne, deren Fassung ich für einen stabileren Halt mit der Lampe verbunden habe.
Das Anschlusskabel für die Glühbirne habe ich durch eine Aussparrung in der obersten Zacke ins innere gesteckt. 

Da ich den Stern als Hängestern konzipieren wollte, habe ich zum Abschluss noch eine Kette an an die Naht zwischen zwei Zacken links und rechts der oberen Mitte gelötet. 
Danach musste ich nur noch die Nähte patinieren und mit einem Finish behandeln.

Pixie  


 

Sonntag, 7. Januar 2018

Seerosenteich

Der sechzigste Geburtstag meiner Mutter stand ins Haus und ich brauchte ein passendes Geschenk.
Da ich den Anspruch an mich selber hatte mein Pfauentuch zu übertreffen und schon immer ein großer Tiffanyglas Fan war entstand eine wahnwitzige Idee. Der Plan eine Lampe aus Glas zu gestalten war geboren.

Der erste Schritt war dann eine Form und ein Motiv zu finden, dass hat am Ende dann tatsächlich den längsten Teil der Zeit in Anspruch genommen.
Nach dem ich als Test einen kleinen Lampenschirm auf einer runden Form angelegt hatte, wusste ich dass es definithiev einfacher und machbarer wird mehrere flache Formen zu gestalten und diese am Ende zusammen zu setzen. 
Da wir dieses Jahr zusammen an der Nordsee waren und es eine wirklich schöne Zeit dort war, wollte ich gerne etwas mit Meer, Wasser, Muscheln oder ähnlichem machen.
Nach monatelangem überlegen und dem Besuch des Tiffanyglasstand der Würzburger Handmade entschied ich mich für Seerosen/Lotus.
Dieses Motiv findet man öfters im Tiffanybereich, es ist gibt diverse Motive die häufig verwendet werden wie etwa bestimmte Blumenformen. Dies liegt unter anderem daran, dass bestimmte Formen und Winkel einfach besser mit Glas funktionieren als andere.
Mein Motiv habe ich selbst entwickelt, es kann aber gut sein, dass euch mal eine ähnliche Lampe über den Weg laufen wird.

Für alle die gerne nochmal meine Entwurfzeichnung und das noch nicht gelötete Glasteile anschauen wollen verlinke ich hier meinen vorherigen Blogpost dazu.

Nach mehreren Tagen zeichnen, schleifen, löten und patinieren ist dann ein funktionsfähiger Lampenschirm entstanden.

Das Projekt hatte schon im November pünktlich zum Geburtstag seinen Abschluss, ich hatte damals aber keine Zeit Fotos zu machen und da ich nicht mehr zu Hause wohne musste ich mit dem fotographieren bis Weihnachten warten.

Mittlerweile ist schon eine neue Lampe entstanden die ich euch in einem der kommenden Blogposts vorstellen werde.



 Pixie
Wer kennt heute zu Tage nicht auch Pinterest, ist in Deutschland nicht unbedingt die populärste Seite aber den meistens mittlerweile zumindest ein Begriff.
Auch Ich bin schon seit längerer Zeit auf Pinterest aktiv und finde immer wieder schöne Projekte zum nach basteln oder inspirieren lassen, so auch das heutige.

Heute zeige ich euch eine Papier Skulptur, sie bestehen aus Einzelteilen, die auf Papier übertragen, ausgeschnitten, gefaltet und dann zusammengefügt werden.
Ich habe mich für die Vorlage eines Einhorns entschieden, meistens sind die Vorlagen zu solchen Figuren nur käuflich erhältlich.
Diese nette Künstlerin stellt die Anleitung aber kostenfrei auf ihrem Blog zur Verfügung. Der Blog ist leider nicht auf Deutsch aber da die Einzelteile alle mit Zahlen beschriftet sind, ist das kein Problem.

Leider ist es mal wieder ungeahnt schwierig das Projekt zu fotographieren.
Leider besitze ich weder eine Softbox noch andere Mittel um den scharfen Kamerablitz abzumildern.

Da ich meine nachtleuchtenden Pigmente ausprobieren wollte, habe ich mich dafür entschieden mein Einhorn farbig zu gestalten und nicht im rohweißen Zustand zu belassen.

Nachdem ich die Einzelteile aus stärkerem Papier ausgeschnitten und zusammengefügt hatte(Klebezeit 6 Stunden+)habe ich mehrere Schichten Gouachefarbe aufgetragen.

Danach habe ich farblosen Lack mit Aceton verdünnt und Glitzer so wie nachtleuchtende Pigmente zugegeben und alle Flächen außer dem Horn damit überzogen.

Nun habe ich Blattgoldgrund auf das Horn aufgetragen und es mit Blattgoldimitat vergoldet.
Da ich noch ein paar uralte Glitzerkleberfläschchen hatte habe ich diese hier auch noch verwertet.

Als Abschluss habe ich erst eine Schicht Sprühlack aufgetragen, dann in den feuchten Lack ein paar große Glitzersterne und noch etwas mehr Leuchtpigment gestreut und anschließend nochmal eine Schicht Sprühlack aufgetragen.

Das Projekt ist noch nicht ganz abgeschlossen, ich werde dem Einhorn noch einen Untergrund ähnlich wie bei Jagdtrophäen hinzufügen um es an die Wand zu hängen.


Pixie

Montag, 1. Januar 2018

Ein Stern für Tiffany

Vor einiger Zeit, habe ich damit angefangen Glas mithilfe der Tiffany Technik zu bearbeiten.
Mittlerweile sind da schon einige Werke zusammen gekommen und heute zeige ich euch ein paar Kleinigkeiten.
In nächster Zeit stelle ich euch dann noch zwei meiner Lampen vor.
Hier seht ihr drei unterschiedliche Sterne aus durchsichtigem Glas mit Schneeblumenmuster und ein kleines Mobile aus Buntglasstücken und Glassteinen.

Man findet wirklich viel zu Tiffany im Internet, mit der Englischen Bezeichnung(stained glas) sogar noch mehr - daher werde ich euch nun nicht die ganze Technik erklären.
Hier eine Kurzbeschreibung:
  • Motiv suche und Festlegung
  • Schablone/ Vorlage doppelt erstellen
  • Einzelteile ausschneiden und aufs Glas übertragen
  • Glas schneiden
  • Glaskanten schleifen
  • Kupferfolie entlang der Kanten anbringen und umfalzen
  • Einzelteile mit Lötzinn punktuell zusammen löten
  • Alle Teile mit Lötzinn verbinden.
  • Patinaflüssigkeit auftragen
  • Objekt abwaschen
  • Finish auftragen
  • Polieren










Pixie

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Origami

Mein großer Vorsatz für 2018 ist es 1000 Kraniche zu falten.
Als kleine Einstimmung habe ich diese Woche drei kleine Kranichgirlanden gebastelt.
Bei allen habe ich echtes chinesisch/japanisches Origamipapier mit den Massen 7.0 x 7.0 cm verwendet.
Danach habe ich abwechseln Kraniche und Rocailles auf eine Schnur gefädelt.

Ein Klick auf die Bilder macht sie groß. 

Es sind ingesamt drei unterschiedlich gestaltete Schnüre entstanden.
Eine kurze Schnur mit insgesamt vier Kranichen die von Dunkel- über Hellblau zu Silber verlaufen.









Eine etwas ähnliche mit Dunkel- Hellblau sowie Gold und Silberfarbenen Kranichen sowie eine super lange mit einem Regenbogenfarbverlauf.











Da diese Girlande über zwei Meter ist war es leider unmöglich für mich sie vor ruhigem Hintergrund zu fotographieren.










 Hier noch ein kleiner Teaser auf meinen nächsten Blogpost. Falls jemand eine Idee hat, was das auf dem Foto ist könnt ihr ja gerne einen Kommentar schreiben.



Pixie








Donnerstag, 7. Dezember 2017

Ein neues wahnwitziges Projekt

Heute zeige ich euch meine ersten Schritte in die Welt der Tiffany Glas Technik.
Für den 60ten Geburtstag meiner Mutter hatte ich mir in den Kopf gesetzt, eine Tiffany Glas Lampe zu machen.
Vor der eigentlichen Lampe deren Anfangsschritte ich euch heute zeige habe ich noch ein paar kleine Sachen gemacht die sind aber noch nichts fotographiert genau so wie die fertige Lampe.
Zeig ich euch aber in meinen nächsten Blog Posts noch.



Hier seht ihr erstmal meine Grundidee, es ist ein Lotus, Lotusblätter und Wasser.
Das Motiv hab ich selbst gezeichnet nach Inspiration aus dem Netz.
Es wurden am Ende insgesamt über 200 Teile aufgeteilt auf vier Lampenseiten.

Vermutlich könnt ihr euch bei den Fotos hier noch nicht so viel vorstellen aber die Fotos der fertigen Lampe kommen noch.


                               Pixie



Montag, 4. Dezember 2017

Sushi mal anders

Viele von euch ist bestimmt schon mal ein Kit aus der popin cookin Reihe begegnet.
Da gibt es alles mögliche Pizza, Donuts, Süßigkeiten und auch Sushi, man bastelt quasi fertige Gerichte mit Süßigkeiten nach.
Als Ergebnis bekommt man z.B Seetang der nach Cola schmeckt aber in einigen Fällen z.B der Pizza ist der Geschmack auch dem Orginal nach empfunden.

Die meisten funktionieren recht ähnlich, man hat verschiedenfarbige Päckchen und mischt diese in einer kleinen Plastikschale mit Wasser zusammen. Je nach Päckchen muss das ganze dann kurz in die Mikrowelle oder wird so fest.

In meinem Fall wurde alles ohne Hilfe nach sehr kurzer Zeit fest und zu einer Art Gummibärchen.
Die Anleitung ist meist auf der Hinterseite der Packung und auf chinesisch/japanisch, da diese aber auch bebildert sind bekommt man das auch ohne Sprachkenntnis hin.


Hinterher kann man das fertige Ergebnis theoretisch essen, allerdings schmeckt es in 99% der Fälle unglaublich furchtbar.
Wer schon mal amerikanische Traubenlimo getrunken hat kann sich das in etwa vorstellen.


In der Packung befindet sich eine Plastikschale die zum mischen und als Form für alles funktioniert.
Aus den einzelnen Päckchen wird hier Reis, Rettich, Fisch vermutlich Lachs, Fischeier, Soyasoße und eine Seetangplatte.
Wie die Fischeier entstehen habe ich euch sogar als Video aufgenommen. Mit Abstand das beste an dem Ganzen, das wollte ich schon immer mal machen.

Das ist auch so ziemlich das einzige was an dem ganzen hier genießbar schmeckt. Die Fischeier zerplatzen sogar beim drauf beißen und haben einen flüssigen Kern.







Wenn alles an gemischt und fest geworden ist, modelliert man die einzelnen Teile.
Oft sind auf der Verpackung dann noch Teile die man am Anfang ausschneiden kann und am Ende als Verpackung oder als Maßangabe verwendet.





Hier befinden sich sechs Teller und eine Messhilfe für die Reisbällchen und den Seetang auf der Packung.
Am Ende habe ich diese sechs Sushistücke modelliert und bin doch recht zufrieden mit dem Ergebnis. Da hab ich auch Youtube schon ganz andere wesentlich schlechtere Versuche gesehen :-D


 

Es passiert oft, dass sie Leute einfach vermessen beim Wasser oder die Tüten verwechseln und dann die falschen Mengen zusammen mischen.



Heute gab es mal etwas anderes als das typische selbst gemachte, hoffe ihr fandet es trotzdem ein bisschen spannend.

Pixie







Mittwoch, 29. November 2017

Zurück im Internet

Manche von euch haben sicherlich gemerkt, dass es längere Zeit keine neuen Blogbeiträge gab.
Das ändert sich ab heute zum Glück wieder :-)
Es gibt zwei Gründe, wieso ich in letzter Zeit hier nichts gepostet habe-
erstens bin ich umgezogen und hatte mehrere Wochen keinen Internetzugang und zweitens war mein Mammutprojekt in letzter Zeit das Geburtstagsgeschenk für meine Mutter was sie natürlich nicht vorher sehen sollte.

In den letzten Monaten ist eine ganze Menge bei mir entstanden, unter anderem eine Strickjacke, ein Stricktuch und ein Pulli, auserdem habe ich zwei Tiffanylampen und ein bisschen Deko mit Tiffany Technik gemacht. Aber auch z.B eine Menge Dinge gefaltet unter anderem Transparentpapiersterne oder Origami Kraniche.

Heute zeige ich euch drei kleine Projekte die im Rahmen eines Adventskalenders entstanden sind.
Wir sind zu acht in meinem Semester und haben beschlossen einen Adventskalender zu gestalten in dem jede von uns drei Türchen befüllen muss.
Wir haben uns dazu selbst keine Vorgaben gesetzt, außer kein totaler Schrott.
Hier seht ihr nun den Inhalt meiner drei Türchen.

Für Türchen Nummer 1 habe ich ein paar Ohrringe selbst gemacht.
Sie bestehen aus einer günstigen Echtglas Weihnachtsbaumkugeln und ein paar größeren Glasperlen.
Ich selbst trage in der Weihnachtszeit gerne mal eine Kette mit Christbaumanhängern und kam auch so auf die Ohrring Idee.















In Türchen Nummer 2 befindet sich ein weiteres paar Ohrringe.
Für diese Ohrringe, habe ich ganz normales Origamipapier(40x40)genommen und daraus Kraniche gefaltet.
In diese habe ich vorsichtig ein Loch gestanzt und dann den Schmuckstab durch den Kranich gezogen.
Am unteren Ende habe ich dann noch eine tropfenförmige Glasperle
angebracht und das Ganze anschließend mit Sprühlack ein bisschen geschützt.













In Türchen Nummer 3 befindet sich ein weiteres Schmuckstück.
Diesmal habe ich aber eine kleine Kette gebastelt.
Für die Kettenanhänger, habe ich chargierende Origamistreifen genommen und kleine Sterne damit gefaltet.
Nachdem in allen Sternen ein Loch war, habe ich kleine Ringe durch das Loch gefädelt und alles an der Kette befestigt.













Hier noch ein kleiner Teaser, für einen Beitrag der hier demnächst erscheinen wird.



 Pixie

Samstag, 12. August 2017

Knoten um Knoten

Makramee knoten mach total Spaß. Man kann wunderbare kleine Projekte wie z.B Schmuck damit machen.
Heute stelle ich euch meine neusten Makrameeschmuckstücke vor.
Hier sehr ihr drei Steine aus dem Garten die einfach umknotet sind:


Das Armand ist mit Rocailies gearbeitet und der umknotete Stein hier ist ein echter Bernstein:



Da ich leider keinen tyisches Makrameegarn(gewachster Baumwollfaden)in meiner Bastelkiste habe, habe ich auch bei diesen Schmuckstücken wieder handelsübliches Baumwollhäkelgarn genommen.

Pixie






Donnerstag, 13. Juli 2017

Schon seit langem schmachte ich diversen Makrameeschmuck an. Nun habe ich es mal selbst versucht und das hat ziemlich gut funktioniert.
Vermutlich hat der ein oder andere von euch so wie ich diesen typischen Haufen an hübschen Steinen bei sich zu Hause liegen. Da sie kein Loch haben kann man mit ihnen oft nicht so viel anfangen auser z.B sie ins Aquarium zu legen.
Mit einer Makrameeeinfassung kann man die meisten solcher Steine zu Anhängern, bzw allgemein zu Schmuck umarbeiten.
Das sieht dann z.B so aus:



Die Fassung besteht bei bei beiden Steinen aus handelsüblichen Häkelgarn, wobei dies nicht unbedingt das bevorzugte Makramee Material ist-es funktioniert aber trotzdem.
Bei den Fassungen kann man mit allem möglichen Variieren wie etwa verschiedene Fadenfarben oder wie auch beim linken Stein zu erkennen der Einarbeitung von diversen Perlen und anderem.

Pixie