Dienstag, 29. September 2015

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Zur Zeit arbeiten wir in der Ausbildung an einer freien Motorsägenstammarbeit.
Der Zeitraum ist zwei Wochen und wir sägen und schnitzen mehr oder weniger drauf los. 
Zur besseren Orientierung und Ideenfindung habe ich vorher ein Tonmodell gemacht, 
es hat sich eine sehr weibliche Frauenfigur die auf einer Erdkugel steht und mit dieser verwurzelt ist ergeben.

Im Holz gestaltet sich das dann dich etwas anders. 
Da Kettensägen gar nicht so einfach ist, unter anderem schon des halb da eine Kettensäge echt was wiegt habe ich das Modell eher als Richtwert genommen.

Aus meiner aller ersten Stammarbeit entwickelte sich so der Oberkörper einer Frau, die etwa ab der Hüfte in Wurzeln über geht. 
Die Arbeit ist noch nicht fertig,daher präsentiere ich euch heute hier erst die Anfangsfotos.







Pixie


Mittwoch, 23. September 2015

Spitzohr

Ende Juli mussten ganz schnell ein paar hübsche neue kendereske spitze Öhrchen her.
Den Plan gab es schon länger, da meine alten LARP Ohren super stark nachgedunkelt waren und spätestens als ich bei Flyx selbst gemachte Öhrchen gesehen hatte wusste ich-das will ich auch.
Die nötigen Sachen wie Alginat, Gips, Latexmilch hatte ich schon nur noch keine Idee wie ich alles alleine umsetze.
Über ein Youtube Video kam ich dann auch die helfende Idee, dort hat jemand einen Ring um das Ohr gelegt.
Daraus entstand die Idee, das Alginat in eine kleine Schüssel zu füllen und so mein Ohr abzuformen.
Ich hab das ungefähr so gemacht:
Ohr gut eingecremt,  also quasi isoliert mit einer fetthaltigen Creme.
In eine Plastiktüte einen Schlitz gemacht und mein Ohr durch gesteckt.
Alginat in einem kleinen Glasbecher angerührt, mein Ohr hinein gesteckt, den Behälter fest an die Kopfhaut gepresst und meinen Kopf schräg gehalten.
Sprich das nicht abzuformende Ohr Richtung Boden, das andere in den Himmel zeigend und warten.

Form abnehmen.
Gips anrühren und einfüllen.










An Gipsform eine Spitze etc an modellieren z.B mit Knete.
Form mit Latexmilch bestreichen oder eintauchen.
Optional einfärben.








Meine Ohren habe ich nicht vorher eingefärbt, da ich keine geeignete Farbe hatte.
Schminkfarbe hält allerdings sehr gut darauf.
Selbst gemacht und angepasst schauen die Ohren wesentlich natürlicher aus, da man z.B die Möglichkeit hat den Übergang zwischen echtem Ohr und Latexaufsatz fliesender zu gestalten.


 Pixie

Sonntag, 20. September 2015

Dantes Inferno

Hier seht ihr eine nennen sie wir mal Skulptur Namens Dantes Inferno.
Da ein geschnitzer Dante Kopf mit eingearbeitet wurde und ich es mit Nitroverdünnung übergossen und angezündet hatte war der Titel irgendwie nahe liegend.



Pixie

Mittwoch, 16. September 2015

Farbenspiel

Heute zeige ich euch erst die Fotos und ihr könnt euch überlegen wie die Eiszapfen wohl so bunt geworden sind.



Mein Lehrer dachte ja, dass ich irgendwie mit farbigem Licht gearbeitet habe.
Aber nein ich hab sie tatsächlich mit Wassermalfarbe angemalt. 
Die Eiszapfen hingen an meinem Fenster und mir ist glatt beim anmalen der Pinsel runter gefallen.
Ich hab ihn glaub ich zehn Minuten im Schnee gesucht.

Es macht wirklich Spaß Eiszapfen anzumalen.
Ist aber auch nicht sooo ganz einfach wenn die ganze Zeit Wasser runter tropft.
Bronze, Blattgold und Co halten zum Beispiel auch.

Ich hoffe, dass im nächsten Winter es lange genug kalt ist damit die Eiszapfen
nicht tauen und ich mehrere Schichten Farbe einfrieren kann.

Pixie

Donnerstag, 10. September 2015

Meine Schwester heißt Poly Ester ;-)


Da ich so lange inaktiv war, kann ich euch natürlich jetzt alles mögliche zeigen, zum Beispiel ein modelliertes und ausgegossenes Portrait.
Um Januar rum haben wir zweier oder dreier Teams gebildet und uns gegenseitig modelliert.
Mit Hilfe des Tonmodels wurde eine zweiteilige Gipsnegativform erstellt.
Die Negativform durfte dann bis eine Woche vor Pfingsten trocknen, denn Giesharz verträgt keine Feuchtigkeit.
Die Formen wurden dann erst noch mit Trennlack und Trennwachs behandelt, damit sich der Kunststoff nicht in die Poren des Gips saugen kann.

Danach kamen zwei bis drei Schichten Feinschichtharz in die Formen, dabei kann man allen möglichen Unsinn mit eingießen, von Federn, bis Perlen oder Farben-Hauptsache es enthält keine Feuchtigkeit.
Ich für meinen Teil habe Rosenblüten und Wolle mit hinein gegeben.

Danach kommen zwei bis drei Schichten Polyestergiesharz mit dem auch noch Glasfasermatten eingearbeitet werden-diese bringen Stabilität und schmerzhafte unsichtbare Verletzungen der eigenen Haut ;-)

Nach dem aushärten der einzelnen Schichten, wird der Rand sauber mit einem Stemmeisen abgeschlagen, so dass die Formen wieder perfekt ineinander greifen. Mit einer Paste aus Polyestergiesharz und Kieselgur wird das ganze nun zusammen geklebt. 

Spätestens einen Tag später kann der Gips abgeschlagen werden und nach ein bisschen schrubben mit Wasser und einer weichen Bürste ist das Werk fertig. 






So unterschiedlich können die Modele aussehen




Nackt


 Heute zeige ich euch einen modellierten Akt. 
Um November letzten Jahres haben wir in der Ausbildung einen Akt modellieren dürfen.
Unser Model musste dafür circa zwei Wochen auf einem Podest im Raum ruhig stehen, dafür sage ich an dieser Stelle nochmals danke. 
Das fertige Model ist in halber Lebensgröße gefertigt und damit circa 85 cm hoch. 
Im kommenden Schuljahr wird daraus noch ein Betonguss entstehen, die Gipsnegativform ist schon hergestellt.