Mittwoch, 2. November 2016

Sweet Dreams

Da ich seit sehr sehr sehr langer Zeit einen Traumfänger basteln wollte habe ich das jetzt einfach mal gemacht und dann auch einfach gleich ganze drei.

Man nehme....
-Metallringe
-Wolle bzw Faden
-Perlen in diversen Größen
-stabile Perlennadel
-Kunstblumen
-Heißkleber :-D
-Cutter
-Schere
-Drahtschneidegerät
-Schneideunterlage
-Dinge die man sonst noch verbasteln möchte.

Als erstes habe ich den Metallring mit Wolle umwickelt und danach das innere "Netz" gewickelt.
Wenn man möchte, kann man auf den Faden natürlich ein paar Perlen oder andere Dinge auffädeln wie ich es bei Traumfänger Nr 1 gemacht habe.

Nun kann man noch ein paar Fäden an den unteren Teil des Ringes knoten und diese entsprechend eigener Vorliebe verzieren.

Danach schneidet man die Kunstblumen zu, was der Draht in deren innerem manchmal etwas schwer macht und klebt sie an den Traumfänger. 

Nun muss man nur noch die Aufhängung anbringen und fertig.


Der erste Traumfänger ist für meine Mum. Da sie keine Kunstblumen wollte besteht er nur aus Wolle, Federn und Perlen.
 



 Der zweite hat ganz viele Kunstblumen und sogar einen kleinen Glitzerstein.






 Den dritten habe ich behalten, hier habe ich noch ein altes Spitzendeckchen ins Netz eingebracht.








Pixie



Donnerstag, 27. Oktober 2016

Ein ganzes Jahr in Bildern

Heute zeige ich euch mal was den Blog zur Zeit so still macht...
Pixie im Ausmalbuchfieber :-D

Ich weis gar nicht mehr wie das angefangen hat aber da war dieses Ausmalbuch und dann hat es sich schlagartig vermehrt und sogar meiner Mutter angesteckt. Ihr Schreibtisch wird mittlerweile auch von ihnen regelrecht besiedelt.

Die folgenden Bilder zeigen Ausschnitte(das Format war größer als der Scanner)des Secret Garden Kalender von Ars Edition.
Falls euch die Motive so zu sagen, dass ihr ihn auch haben wollt würde ich euch das normale Ausmalbuch empfehlen,  da dass auf viel hochwertigerem und dickeren Papier gedruckt ist.

Für die Motive habe ich Buntstifte, Aquarellstifte und Gelstifte verwendet.

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
 
Pixie









Montag, 17. Oktober 2016

Wenn Fotos hoch laden nur nicht so lange dauern würde....

würde ich viel regelmäßiger bloggen.

Heute zeige ich euch mal wieder ein paar Sachen, zur Zeit male ich vor allem in Ausmalbüchern rum außerdem sind die meisten Sachen sowieso noch im Container.
Trotzdem habe ich ein bisschen gewerkelt und präsentiere euch heute...

-Einen selbst ausgedachten Occhi Fußschmuck:





-Zwei weiße Occhi Schneeflocken nach Anleitung, die sehr schwer zu fotographieren waren.





 -Ein Occhi Kragen, halbwegs nach Anleitung.



 

-Zwei Perlengewebte Armbänder. Hierbei konnte ich sehr gut fest stellen, dass es sich leider doch lohnt Geld für kleine Glasperlen auszugeben.
Das breitere Band bestand auf Perlen aus dem 1€ Laden, was zur Folge hatte, dass die Löcher und auch die Perlen sehr ungleichmäßig waren und die Nadel öfters stecken blieb.

Das dünnere aus sehr kleinen Glasperlen aus dem Fachhandel, diese hatten alle die selbe Größe und gleichgroße Löcher.

Wenn alle Perlen gleich groß sind wird das Armband auch gleichmäßiger, man erkennt recht gut, das die Kante des großen Bandes sehr wellig ist.




Hier seht ihr den Größenvergleich. Was man leider nicht so gut erkennt ist, dass die kleinen Fachhandelperlen auch wesentlich besser gefärbt sind. Die billig Variante ist oft sehr fleckig und ich würde sie nicht empfehlen.

Meine persönliche Meinung ist, dass man vor allem wenn man etwas neues ausprobiert trotzdem qualitativ hochwertiges Material nehmen sollte, denn sonst verdirbt man sich oft selbst den Spaß.
Würde ich z.B die günstigen Perlen meiner kleinen Schwester geben und sie bleibt ständig mit der Nadel stecken, eine Perle bricht etc. hätte sie definitiv keine Freude an der Arbeit.





 Pixie








Donnerstag, 8. September 2016

Noch eine neue Handarbeitstechnik???

Ihr habt ja schon einige Handarbeitstechniken auf dem Blog gesehen.
Wenn ich mich recht erinnere Brettchenweben, Sticken, Häkeln, Spinnen, Klöppeln und Stricken.
Ich beherrsche allerdings auch noch ein paar mehr, allerdings dokumentiere ich nicht alles.
Zur Zeit arbeite ich z.B auch am Filzen und mache immer wieder Occhi.

Occhi wird auch Schiffchenspitze oder Tatting genannt und ganz simpel gesagt sind es Doppelknoten um eine Schnur mit denen man Bögen oder Kreise bildet.
Daraus ergeben sich mehr oder weniger klar erkennbare Motive, meistens vor allem Musterabfolgen wie auf dem folgenden Foto:


Kreise innen, Bögen ausen


Hier erkennt man gut was ein Kreis und ein Bogen ist, Bögen sind aussen und die Kreise im inneren.
Auf dem unteren Bild sind die Kreise auch wieder im inneren. Die "Blumen"sind eine sehr simple Musterabfolge aus x Knoten- Picot -x Knoten -Picot -x Knoten -zum Ring schließen 3x Knoten  für den Bogen.
Die Picot sind die kleinen sichtbaren Schlingen, diese können dekorativ verwendet werden aber auch um die einzelnen Teile z.B Kreis mit Kreis zu verbinden.




Näher werde ich die Technik jetzt aber nicht erläutern, da findet ihr wirklich viel im Internet.
Noch zu sagen ist aber, dass es mehr als eine Art Occhi gibt, bzw Werkzeug dafür.
Man unterscheidet hier Schiffchen(ähnlich wie ein Webeschiff)und die Nadel.
Vermutlich bevorzugen viele Leute das Arbeiten mit der Nadel, da es schneller geht.

Zum Knüpfen selber kann man fast alle Fäden verwenden, sie sollten aber nicht stark zum filzen neigen oder zu fluffig sein. Am besten eigenen sich Baumwollgarne oder auch Synthetik die auch für filigrane Häkelarbeiten verwendet werden, Nadelstärke 2-3 etwa.
Das Garn bestimmt in hierbei die Optik sehr stark, da man nicht wie etwa beim Stricken viele unterschiedliche Maschen hat sondern fast immer ausschließlich mit Doppelknoten arbeitet.


Hier zeige ich euch zwei fertige Arbeiten.
Die erste Foto zeigt ein Armband aus einer Musterfolge.



 Das ist eine Schnecke, die ich mit etwas Haarlack fixiert habe. Die Vorlage dazu habe ich im Internet gefunden. Sie war auf einer russischen Seite, generell findet man mehr Suchergebnise unter Tatting als unter Occhi. Pinterest gibt da wirklich viele gute Seiten her.




Pixie

Mittwoch, 24. August 2016

dandelion



Nach mehreren Tagen und etwa 100 Gramm Stecknadeln ist mein Klöppelmotiv endlich fertig.
Mein Leinen war etwas zu dick für das Motiv aber sonst bin ich ganz zufrieden.
Am längsten kam mir das Stecknadeln raus ziehen vor, das hat über 3 Stunden gedauert, weil es einfach so viele waren. 



Pixie

Mittwoch, 17. August 2016

Löwenzahn

Zur Zeit komme ich nicht zu so viel Handarbeit, weil die meisten meiner Sachen in einem Container zwecks Umzug zwischen lagern.

Da ich mir im Vorfeld aber vorgenommen habe in den Sommerferien zu Klöppeln habe ich meine Klöppelsachen dabei.
Aktuell versuche ich mich an einem Löwenzahn, mehr oder weniger erfolgreich da mir gerade die Stecknadeln ausgegangen sind.
Nächste Woche wollte ich aufjedenfall fertig sein und bin gespannt wie es dann ausschaut.




 Pixie

Mittwoch, 20. Juli 2016

10 Stunden

Die letzte Aufgabe unserer Abschlussprüfung war das modellieren eines Portrait innerhalb von 10 Stunden.
Ich persönlich hätte gerne noch ein oder zwei Stunden mehr gehabt aber finde mein Ergebnis echt okay.
Für uns saß eine sehr nette ältere Dame die jetzt nicht das einfachste aber auch nicht das schwierigste Model war.





Pixie

Dienstag, 12. Juli 2016

Ohr um Ohr um Ohr

 Zur Zeit ist es auf meinem Blog wieder mal richtig still, dass liegt an der Gesellenprüfung die sich jetzt schon seit Wochen durch mein Leben zieht und endlich kurz vor dem Ende steht.
Zwei Tage Portraitmodellieren dann bin ich endlich durch.

Mein Gesellenstück ist sogar schon fertig, dafür hatten wir insgesamt 12 Tage von 8-18 Uhr Zeit.
In meinem heutigen Blogpost zeige ich euch einen Teil des Entstehungsprozess vom Stamm zurecht sägen bis zur fertigen Säule.


Hier seht ihr, wie ich meinen ca. 2.50 m langen Tannenstamm zurecht säge. Vorher habe ich die parallelen Sägelinien eingezeichnet, damit am Ende eine eckige Form heraus kommt.
An der Schule sägen wir meistens mit Elektrokettensägen, die sind deutlich leichter und leiser wie Motorsägen aber haben dafür auch weniger Power. 


Der Stamm ist auf zwei Balken gelagert und unterkeilt, so liegt er stabiler  und man sägt nicht so leicht in den Boden.


Da das Schwert meiner Kettensäge nicht ganz durch den Stamm ging, habe ich mit Keilen im Sägeschnitt das Holz abgespalten.



Nachdem mein Stamm viereckig war, hab ich ihn ins Klassenzimmer transportiert um ihn vor der Witterung zu schützen.
Dazu haben wir einen Kran in er Schule, die meisten Stämme sind so schwer, dass sie von Menschenhand kaum bewegt werden können.



Für einen besseren Stand, habe ich den Stamm auf eine Holzplatte geschraubt.
Das Foto zeit die fertige Säule, jetzt fehlen nur noch die Ohren.



 Nachdem ihr jetzt den Weg vom Stamm zur Säule beobachten konntet zeige ich euch nun den Weg vom Gipsohr zur fertigen Holzsäule


Hier seht ihr eine kleine Auswahl meiner Gipsohren, insgesamt konnte ich circa 35 Abdrücke sammeln.


 Auf diesem Foto seht ihr rechts ein Gipsohr, auserdem drei fertige Holzohren, das seltsam eckige Stück Holz in der unteren Mitte ist ein unfertiges Holzohr.




Das ist meine fertige Sammlung, wobei es fertig nicht ganz trifft, da die Ohrensammlung mit mir mitwachsen soll. Nach und nach sollen sich noch mehr wichtige Ohren in meinem Leben dazu gesellen.
An dieser Stelle danke ich nochmal allen, die so tapfer ihren Ohrabdruck abgegeben haben.


So sieht die fertige Säule inklusive Ohren in zwei unterschiedlichen Ansichten aus.



Nahansicht der Ohrsäule.





Hoffe ihr findet mein Gesellenstück auch so interessant wie ich....

Pixie